Geistige und körperliche Auslastung

Longieren ist eine noch junge Hundesportart, für die es noch keine Richtlinien oder gar Turniere gibt, wie man sie von anderen Hundesportarten wie dem Obedience, Agility oder dem Turnierhundesport kennt.

Wer eine Beschäftigung für den Hund sucht, die ihn sowohl geistig, als auch körperlich auslastet, für den ist Longieren genau das richtige.
Longieren stellt Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten her, die Körpersprache bzw. die Kommunikation mit dem Hund wird verbessert und die Bindung des Mensch-Hund-Teams wird positiv beeinflusst.



In der Longierarbeit mit Hunden wird der Hund nicht an einer Longe geführt, wie man es beim Longieren mit Pferden kennt, sondern läuft frei außen am abgesteckten Longierkreis (ca. 10 Meter im Durchmesser). Anfängerhunde werden an der Leine geführt. Im Verlauf des Trainings lernt der Hund, sich außerhalb des Kreises zu bewegen und dabei auf die körpersprachlich gegebenen Kommandos des Hundeführers zu achten. Diese sind zum Beispiel Richtungsänderungen, Gangartenwechsel oder auch Kommandos für das überwinden von Hindernissen (Tunnel, Hürden o.ä.).

Durch Longieren kann man dem Hund lernen, auf Distanz zu arbeiten. Dies ist von Vorteil, wenn man später mit dem Hund die Sportart Agility betreiben möchte.

Longieren mit zwei Teams. Video: M. Sollanek

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Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen.

Ernst R. Hauschka

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